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Meine "Problem - Jungen" aus 2005
Zuchtbeginn 2005

Ich begann mit der Zucht meiner Nymphensittiche im Januar.
Es war die gleiche Vorgehensweise in der Vorbereitung wie 2004.
Die Paare legten auch bald Eier und brüteten diese aus. Fünf Junge schlüpften und wurden großgezogen. Also kein besonderer Zuchterfolg, das Jahr fing ja gut an.

Im April habe ich dann meine Neuerwerbung,
Hahn Lutino creme und
Henne Albino creme

zur Zucht angesetzt. Es tat sich 2 Wochen gar nichts. Nach ca. 3 Wochen lag das erste Ei, welches auch sofort bebrütet wurde. Weitere 3 Eier folgten. 3 Junge schlüpften und ein Ei war unbefruchtet. Beide Elterntiere fütterten sehr gut.


Erfolgsmeldung !!!

Die Jungen haben ein viertel Jahr gebraucht, um sich zu erholen.
Seit Oktober sitzen sie mit ordentlichem Gefieder auf der Stange und fressen selbständig.
Darüber bin ich sehr froh, hat sich doch meine Arbeit gelohnt.


Diese Jungen haben seit

Oktober 2006

mit ihren Partnern selbst gelegt und Junge aufgezogen! Sie haben keine Rupfsyndrome aufgewiesen. Das ist für mich entscheidend.
Vielmals wird behauptet, dass handaufgezogene Vögel schwer oder gar nicht zur Brut zu bewegen sind.

Aufzucht der Jungen

Und jetzt kam der Hammer:
Die Jungtiere hatten schon ein fast volles Gefieder und begannen mit Flugversuchen im Kasten, als von einem Tag zum anderen der Hahn, als auch die Henne anfingen, die Federn zu rupfen. Dies ist bei Nymphen nicht ungewöhnlich. Für mich kam dieses Rupfen jedoch sehr spät und somit überraschend.
Wenn die Elterntiere den Flaum rupfen ist es zwar unschön aber nicht weiter tragisch, da dieser schnell nachwächst.
Hier haben aber die Eltern die Federkiele bis aufs Blut gerupft, was zwar auch wieder nachwächst, jedoch sehr lange dauert und für die Jungen sehr schmerzhaft ist. Dieses Rupfen hat nichts mit Mangelerscheinungen in der Ernährung zu tun, sondern liegt in der Natur der Vögel. So kann zum Beispiel eine lange Liegezeit der Jungen in dem Nistkasten, wenn die Alten wieder legen möchten,dazu führen. Es ist dann ein Signal für die Jungen, die Beute zu verlassen. Machen sie dies, wird dann außerhalb meist weitergerupft.
Die Jungen wollten dadurch kein Futter mehr von den Eltern annehmen, was ihren Tod bedeutet hätte.
Ich war deshalb gezwungen, die Jungen von den Eltern zu trennen und durch Handaufzucht zu ernähren.
Siehe die Fotos rechts.
Sie gewöhnten sich relativ schnell an die Futterspritze und kommen jetzt von selbst, wenn ich mich der Voliere nähere. Sie kreischen genauso, wie im Nistkasten, wenn sie um Futter betteln.
Elternpaar vergrössern

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Fotos von 2005

Hier einige Fotos der gerupften Jungen bei der Handfütterung

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