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Verbreitung, Haltung und Ernährung
Der Nymphensittich ist nach dem Wellensittich der am häufigsten gehaltene Großsittich.
Heimat: Seine Heimat ist das Innere von Australien.
Haltung: Es sind verträgliche Vögel, welche in geräumigen Volieren oder Käfigen von
mind. 75 x 50 x 50 cm, in größeren Volieren auch mit kleineren Vögeln, wie Wellensittichen, Prachtfinken und Waldvögeln gehalten werden können, benötigen aber in der Wohnung täglich einen beaufsichtigten Freiflug. Nymphen sind sehr gewandte Flieger!
Ernährung: Nymphensittiche sind in der Fütterung sehr anspruchslos und machen wenig Umstände.
Hirse, Glanz, Hanf, Sonnenblumen- kerne und Hafer (auch angekeimt) reichen normalerweise aus.
Für die Zucht und Aufzucht sind hartgekochtes, kleingehacktes Ei, hartes aufgeweichtes Brötchen und halbreife Unkrautsämereien unbedingt notwendig.
Gern wird auch Grünes (Vogelmiere), Obst und Möhren (im Ganzen oder geschabt) genommen. Weidezweige zum Nagen der Rinde und Blätter sind sehr willkommen!
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Wohnungshaltung im Käfig
Nymphensittiche sollten ebenso wie Wellensittiche immer zu zweit gehalten werden (Hahn /Hahn oder Henne / Henne, wenn keine Zucht beabsichtigt ist).
Einzeln gehaltene Vögel sollten eine Bezugsperson haben, mit welcher der Vogel im Freiflug in der Wohnung (täglich) kommunizieren kann.
Spielzeuge im Käfig (Spiegel, Plastikvgögel usw.) sind nur bedingt geeignet !!
Sie können bei ordnungsgemässer Behandlung viel Freude mit Ihrem kleinen Liebling haben und er dankt es Ihnen, indem er spricht.
Nymphensittiche sind bei täglichem
Training leicht zum Sprechen zu bringen.
Die erste Nachzucht 2004
Nachzucht von 2005
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Zucht
Nymphensittiche zur Brut zu bringen ist nicht schwierig, wenn man ein Paar hat, was zusammenpasst. Natürlich können immer wieder Misslichkeiten auftreten.
Am ehesten gelingt die Zucht in Freivolieren.
Diese Freivolieren sollten einen wettergeschützten Innenraum haben, in welchem auch die Nistkästen zur Brut sind.
Diese Nistkästen sollten eine Grösse von 35 x 25 x 25 cm und ein Einflugloch von mind. 7 cm haben. Ebenfalls sollte eine Mulde in diesem Nistkasten sein, damit die brütende Henne die Eier immer wieder unter sich zusammenrollen kann.
Nymphensittiche legen in der Regel zwischen 4 - 6 Eier und die Jungen schlüpfen nach 3 - 4 Wochen.
Die Eier werden von beiden Partnern gemeinsam abwechselnd bebrütet.
Ich habe bei meinen Paaren beobachtet, dass die Hähne fast immer nachts und die Hennen am Tage brüteten.
Die geschlüpften Jungen werden werden oftmals noch bis zu einem Alter von 2 Monaten von beiden gefüttert.
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