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Allgemeines
Der heutige Wellensittich wurde im 18. Jahrhundert aus Australien nach Europa eingebürgert und domestiziert. Es wurde bald erkannt, dass er sich in Haltung und Zucht problemlos verhielt. Die Gründung der Zoologischen Gärten in der Zeit der Jahrhundertwende spielte für die Einbürgerung des Wellensittichs eine große Rolle. Danach wurde er langsam in deutschen Wohnungen als Käfigvogel heimisch. Auch begannen nun Züchter, diesen Vogel außerhalb seiner angestammten Heimat zu züchten. Diese Züchtungen brachten die Farbmutationen hervor, wie wir sie heute kennen. Der "Urwellensittich" ist in der Farbe nur grün.
Heute gibt es viele Züchter, die sich in Züchtervereinen zusammengeschlossen haben und den Wellensittich zum
Schau - Wellensittich
herausgezüchtet haben.
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Haltung
Wellensittiche sollten nur in geeignet großen Käfigen oder Volieren gehalten werden. Sie sind gesellige Tiere und mögen bei Käfighaltung einen Partner als Spielgefährten. Wellensittiche vertragen sich in einer Voliere oder einem genügend grossen Käfig sehr gut mit Nymphensittichen. Sie spielen miteinander.
Wellensittiche möchten beschäftigt werden und mit der Bezugsperson kommunizieren.
So lernen sie auch das Sprechen. Sie werden sehr zutraulich, was einem manchmal auf den "Geist" gehen kann. Sie sind in ihren Bewegungen und Turnkünsten die Clowns der Familie und bereiten viel Spaß.
Ernährung
Einige Ernährungstips
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Zucht
Wellensittiche lassen sich in der Regel gut züchten. Sie benötigen eine entsprechend große Voliere, mind. 600 x 600 x 500 mm, zum brüten. Dies gilt nur für Einzelpaare! Die Nistkästen müssen eine Größe von 260 x 170 x 200 mm haben (b x t x h). Das Schlupfloch ist mind. 40 mm groß. Auf dem inneren Boden ist eine Nistmulde von 100 mm Durchmesser und 25 mm tief. Nistmaterial wird nicht benötigt!
Wellensittiche legen im Abstand von 2 Tagen bis zu 6 Eier und brüten dann 17-19 Tage.
Die Jungen verlassen dann nach ca. 3 Wochen den Nistkasten.
Sie werden dann noch einige Wochen von den Elterntieren gefüttert.
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